Und mm wieder liegt das Blei seiner Schuld aufihm, und wieder ist seine arme Vernunft so steif, sogelähmt, so schwer.
Wenn er nur den Kopf schütteln könnte, so würdeseine Last herabrollen: aber wer schüttelt diesen Kopf?
Was ist dieser Mensch? Ein Haufen von Krank-heiten, welche durch den Geist in die Welt hinaus-greifen: da wollen sie ihre Beute machen.
Was ist dieser Mensch? Ein Knäuel wilder Schlangen,welche selten bei einander Ruhe haben, — da gehn siefür sich fort und suchen Beute in der Welt.
Seht diesen armen Leib! Was er litt und begehrte,das deutete sich diese arme Seele, — sie deutete es alsmörderische Lust und Gier nach dem Glück des Messers.
AVer jetzt krank wird, den überfällt das Böse, dasjetzt böse ist: wehe will er thun, mit dem, was ihm wehethut. Aber es gab andre Zeiten und ein andres Bösesund Gutes.
flEinst war der Zweifel böse und der AAMle zum.Selbst, Damals wurde der Kranke zum Ketzer undzur Hexe: als Ketzer und Hexe litt er und wollte leidenmachen.
Aber diess will nicht in eure Ohren: euren Gutenschade es, sagt ihr. mir. Aber was liegt mir an eurenGuten!
Vieles an euren Guten macht mir Ekel, und wahr-lich nicht ihr Böses. AVollte ich doch, sie hätten einenWahnsinn, an dem sie zu Grunde giengen, gleichdiesem bleichen A r erbrecher!
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