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dass Stobäus nur unsere Sylloge gekannt und benutzt hat.Erstens werden nämlich Verse des Solon, die in unsereTheognissammlung verschlagen sind, mit dem Lemma‘0s6yviSoc’ citirt. Dann sind Fehler und Veränderungenunserer Redaction treulich mit in die Stobäuscitate über-gegangen. Endlich beweist die Reihenfolge der Fragmentebei Stobäus, dass er unsere Anordnung hatte.
Hierzu kann ich noch ein entscheidendes Argumentfügen. Die beiden Fragmente V. 227—32 und 221—26sind aneinander durch die Stichwörter acpptov und atppoauvr,geknüpft. Wir kennen das Fragment 227—32 als solonischaus Stobäus; darin aber lautet der Vers, der das Stich-wort enthält, ganz anders. Während nämlich im Theognissteht:
V. 229 jpruiaxd rot Hv7]toT? yi'yvsxou dcppocjuv/j,heisst der ursprüngliche Vers Solons also:
zeposd toi 11v7 ( toTc obraaav ahavaxoi.
Wir lernen hieraus, wie frei unser Redactor an demüberlieferten Texte änderte, um seinem Stichwortprincip zugenügen. Er liess ganze Verse aus und schob selbst-gemachte, die das Stichwort enthielten, ein.
Nun aber finden wir besagte Verse 227—31 noch einzweites Mal im Stobäus und zwar mit dem k?jp.|j.a 0soyvi§ocund dem neufabricirten Verse des Redactors:
Xpr^ard rot hv^xotc yfyvsxat dcpposuv7j.
Also benutzte Stobäus unsere Stichwortrecension,da er Verse, die erst diese Redaction geschaffen hat, inseine Sammlung aufnahm. Aehnlich steht es bei V. 315—18unserer Sammlung, die ebenfalls ursprünglich solonisch sind.In der echten Fassung lautet der Ausgang von V. 317I|xtte86v scrxtv, im Theognis dagegen spurEOov «isi, offenbardeshalb abgeändert, weil das verbindende Stichwort fürV. 315—18 und 319—22 ep/irsSov aisi sein sollte. Wiederumhat Stobäus das Fragment 315 — 18 seiner Sylloge ein-verleibt, und zwar mit dem charakteristischen ejxtteSov a ist.
Wenn also Athenäus, Julian und Cyrill (letzterer imJahre 433) unsere Redaction nicht kennen, wenn sie dagegenvon Stobäus benutzt ist, so folgt daraus, dass ihre Ent-