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16 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 8 (1911) Der Wille zur Macht : drittes und viertes Buch
Entstehung
Seite
516
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Aphorismus

No. 1069.

No. 1070.

No. T071.No. 1072.

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Aph. handle, in jedem Falle mehr oder weniger subjektivausfallen.

Z. 21. Im Ms.: „nicht weil er nicht wahr ist,“ das zweite„nicht“ ist jedoch wahrscheinlich Schreib versehen und wurdeim Text getilgt. Die Anregung hierzu gab Prof. Vaihinger inseiner „Philosophie des Als Ob“ S. 789.

War im alten XV. Band in unrichtigen Zusammenhang mitAph. 3 (No. 20 der vorliegenden Ausgabe) gebracht worden.Isoliert konnte er aber unter die Aph. auch nicht gut.auf-genommen werden. Es scheint sich hier um eine Dispositionzu handeln, denn auch Nietzsche hat den Text nicht durchNummerirung in das Register S. 454 ff. aufgenommen. ImMs. führen die beiden letzten Absätze fortlaufend die Num-mern 5) und 6).

Wurde in der vorliegenden Ausgabe durch eine andere Fassung(Aph. 38) ersetzt, hat aber neben dieser ohne Zweifel aucheinen selbständigen Wert.

Wurde, um Wiederholungen zu vermeiden, in die vorliegendeAusgabe nicht wieder aufgenommen.

Der in der früheren Ausgabe unter No. 165 enthaltene Aph.entstammt einem Briefentwurf vermutlich an Spitteier und wirdim Ms. eingeleitet durch den Passus:

„Dass ich Wagnern seinen Parsival aus einemandern Grunde nicht verzeihe, wissen Sie. Das isteine Frage der Redlichkeit — und, wenn Sie wollen,der Rangordnung. Man gehört hierher, man gehörtdorthin, je nachdem.“

Auf der nächsten Seite findet sich, offenbar noch alsFortsetzung (nach dem Aph.-Text) der Absatz:

„Vergeben Sie mir! Das ist alles das alte Spielvon 1830. Wagner hat an die Liebe geglaubt, wiealle Romantiker dieses tollen und zuchtlosen Jahr-zehnts. Was blieb davon zurück? Diese imsinnigeVergötterung der Liebe und, nebenbei, auch der Aus-schweifung und selbst des Verbrechens — wie falschscheint uns das heute! wie verbraucht vor allem, wieüberflüssig! Wir sind strenger geworden, härter, un-geduldiger gegen solche Vulgär-Psychologie, welchesich gar noch damit „idealistisch“ glaubt, — wir sindcynisch selbst gegen diese Verlogenheit und Romantikdes „schönen Gesichts“ —“