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untreu wird und nachtheilig wählt, sind Zeichen der de-cadence (eine Menge der berühmtesten sogenannten„Heiligen“ sind einfach durch ihren Mangel an „Egois-mus“ überführt, decadents zu sein —).
Die Handlungen der Liebe, des „Heroismus“ sindso wenig „unselbstisch“, dass sie gerade der Beweiseines sehr starken und reichen Selbst sind: das Abgeben-können steht den „Armen“ nicht frei . . . ebensowenigdie grosse Verwegenheit und Lust am Abenteuer, diezum „Heroismus“ gehört. Nicht „sich opfern“ als Ziel,sondern Ziele durchsetzen, über deren Folgen man ausÜbermuth und Zutrauen zu sich nicht besorgt ist,gleichgültig ist . . .
io.
Psychologie der sogenannten u n egoistischen Hand-lungen: — in Wahrheit sind sie strengstens auf denSelbst-Erhaltungs-Instinct hin regulirt.
Das Umgekehrte ist bei den sogenannten egoisti-schen Handlungen der Fall: hier fehlt gerade der diri-girende Instinct, — das tiefe Bewusstsein des Nützlichenund Schädlichen.
Alle Stärke, Gesundheit, Vitalität zeigt von dervermehrten Spannung hin zum commandirenden In-stinct des Selbst. Alles Locker-werden ist decadence.
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Der Herkunft nach ist Moral: Summe der Er-haltungs-Bedingungen einer armen, halb oder ganzmissrathnen Art Mensch. Diese kann die „grosse Zahl“sein: — daher ihre Gefahr.