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mit Faust zu reden. „Die Mütter! Mütter! ’s klingt soschauerlich.“ — Wir machen aus ihr eine Gefahr, wirverändern ihren Begriff, wir lehren Philosophie als lebens-gefährlichen Begriff: wie könnten wir ihr besser zuHülfe kommen? — Ein Begriff wird der Menschheitimmer so viel werth sein, als er ihr kostet. Wenn Nie-mand Bedenken trägt, für den Begriff „Gott“, „Vater-land“, „Freiheit“ Hekatomben zu opfern, wenn die Ge-schichte der grosse Dampf um diese Art Opfer ist —,womit kann sich der Vorrang des Begriffs „Philosophie“vor solchen Popular-Werthen wie „Gott“, „Vaterland“„Freiheit“ beweisen, als dadurch, dass er mehr kostet —grössere Hekatomben? . . . Umwerthung aller Werthe:das wird kostspielig, ich verspreche es — —
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Dieser Anfang ist heiter genug: ich schicke ihm so-fort meinen Ernst hinterdrein. Mit diesem Buche wirdder Moral der Krieg erklärt, — und, in der That, dieMoralisten insgesammt werden zuerst von mir abgethan.Man weiss bereits, welches Wort ich mir zu diesemKampf zurecht gemacht habe, das Wort Immoralist;man kennt insgleichen meine Formel „Jenseits von Gutund Böse“. Ich habe diese starken Gegen-Begriffe nöthig:die Leuchtkraft dieser Gegen-Begriffe, um in jenenAbgrund von Leichtfertigkeit und Lüge hinabzuleuchten,der bisher Moral hiess. Die Jahrtausende, die Völker,die Ersten und die Letzten, die Philosophen und diealten Weiber — in diesem Punkte sind sie alle einanderwürdig. Der Mensch war bisher das moralische Wesen,eine Curiosität ohne Gleichen — und als moralischesWesen absurder, verlogener, eitler, leichtfertiger, sich