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16 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 8 (1911) Der Wille zur Macht : drittes und viertes Buch
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beide von mir in entscheidender Weise zu-sammengebracht.

Alles wird und kehrt ewig wieder, entschlüpfenist nicht möglich! Gesetzt, wir könnten den Werthbeurtheilen, was folgt daraus? Der Gedanke derWiederkunft als auswählendes Princip, im Diensteder Kraft (und Barbarei!!).

Reife der Menschheit für diesen Gedanken.

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i. Der Gedanke der ewigen Wiederkunft: seine Vor-aussetzungen, welche wahr sein müssten, wenn er wahrist. Was aus ihm folgt.

'2. Als der schwerste Gedanke: seine muthmaass-liche Wirkung, falls nicht vorgebeugt wird, d. h. fallsnicht alle Werthe umgewerthet werden.

3. Mittel, ihn zu ertragen: die Umwerthung allerWerthe. Nicht mehr die Lust an der Gewissheit, sondernan der Ungewissheit; nicht mehrUrsache und Wirkung,sondern das beständig Schöpferische; nicht mehr Willeder Erhaltung, sondern der Macht; nicht mehr diedemüthige Wendunges ist Alles nur subjektiv,sondernes ist auch unser Werk! seien wir stolz,darauf!

1060.

Um den Gedanken der Wiederkunft zu ertragen,ist nöthig: Freiheit von der Moral; neue Mittel gegendie Thatsache des Schmerzes (Schmerz begreifen alsWerkzeug, als Vater der Lust; es giebt kein sum-mirendes Bewusstsein der Unlust); der Genuss analler Art Ungewissheit, A^ersuchhaftigkeit, als Gegen-