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beide von mir in entscheidender Weise zu-sammengebracht.
Alles wird und kehrt ewig wieder, — entschlüpfenist nicht möglich! — Gesetzt, wir könnten den Werthbeurtheilen, was folgt daraus? Der Gedanke derWiederkunft als auswählendes Princip, im Diensteder Kraft (und Barbarei!!).
Reife der Menschheit für diesen Gedanken.
i°59-
i. Der Gedanke der ewigen Wiederkunft: seine Vor-aussetzungen, welche wahr sein müssten, wenn er wahrist. Was aus ihm folgt.
'2. Als der schwerste Gedanke: seine muthmaass-liche Wirkung, falls nicht vorgebeugt wird, d. h. fallsnicht alle Werthe umgewerthet werden.
3. Mittel, ihn zu ertragen: die Umwerthung allerWerthe. Nicht mehr die Lust an der Gewissheit, sondernan der Ungewissheit; nicht mehr „Ursache und Wirkung“,sondern das beständig Schöpferische; nicht mehr Willeder Erhaltung, sondern der Macht; nicht mehr diedemüthige Wendung „es ist Alles nur subjektiv“,sondern „es ist auch unser Werk! — seien wir stolz,darauf!“
1060.
Um den Gedanken der Wiederkunft zu ertragen,ist nöthig: Freiheit von der Moral; — neue Mittel gegendie Thatsache des Schmerzes (Schmerz begreifen alsWerkzeug, als Vater der Lust; es giebt kein sum-mirendes Bewusstsein der Unlust); — der Genuss analler Art Ungewissheit, A^ersuchhaftigkeit, als Gegen-