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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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dass gerade diese Namen euch nicht gefallen, euch nichtverführen, gesetzt sogar, dass vestigia ter.rent . . . , wersagt euch, dass ichs anders will? Für meinen SohnZarathustra verlange ich Ehrfurcht, und es soll nur denWenigsten erlaubt sein, ihm zuzuhören. Über michdagegen,seinen Vater, dürft ihr lachen, wie ichselbst es thue. Oder, um mich einer Redensart zu bedie-nen, die über meiner Hausthür steht, und alles Gesagtenoch einmal kurz zu sagen:

Ich wohne in meinem eignen Haus,hab niemandem nie nichts nachgemacht,und lachte noch jeden Meister aus,der nicht sich selber ausgelacht.

287.

Von einer Vorstellung des Lebens ausgehend (dasnicht ein Sich-erhalten-wollen, sondern ein Wachsen-wollen ist) habe ich einen Blick über die Grundinstincteunsrer politischen, geistigen, gesellschaftlichen BewegungEuropas gegeben:

1. dass hinter den grundsätzlichsten Verschiedenheitender Philosophien eine gewisse Gleichheit des Bekennt-nisses steht: die unbewusste Führung durch moralischeHinterabsichten, deutlicher: durch volksthümlicheIdeale; dass folglich das moralische Problem radicalerist, als das erkenntnisstheoretische;

2. dass einmal eine Umkehrung des Blicks noththut, um das Vorurtheil der Moral und aller volks-tümlichen Ideale ans Licht zu bringen: wozu alle Artfreier, d. h. unmoralischer Geister gebraucht werden kann;

3. dass das Christenthum, als plebejisches Ideal, mitseiner Moral auf Schädigung der stärkeren, höher ge-