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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
Entstehung
Seite
348
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wissen nicht, was die Dinge werth sind; graue kalteGeister wissen nicht, was die Dinge wiegen. Aber frei-lich: man muss eine Gegenkraft haben: einen Flug inso weite hohe Fernen, dass man auch seine bestbewunder-ten Dinge tief, tief unter sich sieht, und sehr nahe Dem,was man vielleicht verachtete. Ich habe meine Probengemacht, als ich mich weder durch die grosse politischeBewegung Deutschlands, noch durch die künstlerischeWagners, noch durch die philosophische Schopenhauersvon meiner Hauptsache habe abspänstig machen lassen:doch ward es mir schwer, und zeitweilig war ich krankdaran.

203.

Als ich jung war, bin ich einer gefährlichen Gott-heit begegnet, und ich möchte Niemandem das wieder-erzählen, was mir damals über die Seele gelaufen istsowohl von guten als von schlimmen Dingen. So lernteich bei Zeiten schweigen, sowie dass man reden lernenmüsse, um recht zu schweigen: dass ein Mensch mitHintergründen Vordergründe nöthig habe, sei es fürAndere, sei es für sich selber: denn die Vordergründesind einem nöthig, um von sich selber sich zu erholen,und um es Anderen möglich zu machen, mit uns zu leben.

204.

1. Geburt der Tragödie

Artisten-Metaphysik.

2. Unzeitgemässe Betrachtungen

I. Der Bildungsphilister. Der Ekel.

II. Leben und Historie Grundproblem.

III. Der philosophische Einsiedler.Erziehung.