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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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Diese ganze Noth, im Widerwillen gegen dasLeiden, kam aus dem Gefühl, dass die Kraft nochnicht zureichte, ein Instinct der Schwäche, der zu-nächst am Handeln hinderte (selbst das Aussprechendes Gedankens hinderte!). Der Wille zum Leidenist sofort da, wenn die Macht gross genug ist.

Die stillste Stunde war eine Versucherin.

Jedes Mal der überwindende Gedanke amSchluss.

Furcht vor den Folgen der Lehre: die besten Na-turen gehen vielleicht daran zu Grunde? die schlechtestennehmen sie an?

Seine schliessliche Beruhigung: es lässt sich dieWirkung nicht voraussehn! Der grösste Gedankewirkt am langsamsten und spätesten!

Seine nächste Wirkung ist ein Ersatz für den Un-sterblichkeitsglauben: er mehrt den guten Willen zumLeben!

Vielleicht ist er nicht wahr: mögen Andre mitihm ringen!

Grösster Schlussmoment:Ich will! Hymnusdes Genesenden und Siegreichen. Der lachende Löweund der Taubenschwarm. (Ein Versuch, mehrnicht! Er selber und sein Gedanke.)

Die vier Thiere (Stolz mit Klugheit, Macht mitMilde) kommen, sie nähern sich einander.

Der Mensch ist Das, was überwunden werden muss.Hier halte ich den Hammer, der ihn überwindet!Dieser Gesichtspunkt beseligt Zarathustraam Schlüssedes dritten Theils, er wird dabei reif.