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23.
Begriff des höheren Menschen: wer am Men-schen leidet und nicht nur an sich; wer nicht anderskann, als an sich auch nur „den Menschen“ schaffen.
24.
Das Leiden des höheren Menschen ist nicht seinNiederes, sondern: dass es noch Höheres giebt, als seinHohes.
(Das Leiden Gottes an der Menschheit ist nur dasLeiden des Höheren an der Unvollkommenheit derNiederen.)
25 -
Was ist es, das den Dingen Sinn, Werth, Bedeutungverlieh? Das schaffende Herz, welches begehrte und ausBegehren schuf. Es schuf Lust und Weh. Es wolltesich auch mit dem Wehe sättigen. Wir müssen allesLeiden, das gelitten worden ist, von Menschen undThieren, auf uns nehmen und bejahen, und ein Zielhaben, in dem es Vernunft erhält.
26.
Hauptlehre: In unsrer Macht steht die Zurecht-legung des Leidens zum Segen, des Giftes zu einerNahrung. Wille zum Leiden.
27.
Und auch Jene, welche sich vom Leben abwandtenund Freude und Frieden dadurch fanden, — sie fanden
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