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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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aussetzt, so setzt der Mensch ein Wesen voraus,das nicht da ist, das aber den Zweck seines Daseins ab-giebt. Dies ist die Freiheit alles Willens! Im Zweckliegt die Liebe, die Verehrung, das Vollkommen-sehn,die Sehnsucht.

Jedesmal die Mitte, w y enn der Wille zur Zukunftentsteht: das grösste Ereigniss steht bevor!

Um die Mitte der Bahn entsteht der Übermensch.

10.

Keine Ungeduld! Der Übermensch ist unsre nächsteStufe! Dazu, zu dieser Beschränkung, gehört Massig-keit und Männlichkeit.

Den Menschen über sich hinaussteigern, gleich denGriechen, nicht unleibliche Phantasmata. Der höhereGeist an einen schwächlichen, nervösen Charakter ge-bunden ist zu beseitigen. Ziel: Höherbildung des

ganzen Leibes, und nicht nur des Gehirns!

11.

Der Mensch ist Etwas, das überwunden werdenmuss: es kommt auf das temfio an: die Griechenbewunderungswürdig: ohne Hast. Meine VorfahrenHeraklit, Empedokles, Spinoza, Goethe.

12.

Das Genie sieht Zarathustra wie die Verkörperungseines Gedankens.