Gedanken und Pläne aus der Zeit der Ent-stehung des Zarathustra (1882-—85).
1.
Das, was kommt.
Das eigentliche Streben in’s Nichts. Kriege überdas Princip von Besser-Nichtsein als Sein.
A. Erste Consequenz der Moral: das Leben ist zuverneinen. Letzte Consequenz: die Moral selber ist zuverneinen.
B. Also: fällt die erste Consequenz dahin.
Befreiung der Selbstsucht.
Befreiung des Bösen.
Befreiung des Individuums.
Die neuen Guten: „ich will!“, die alten Guten:„ich soll“.
Befreiung der Kunst als Abweisung der unbe-dingten Erkenntniss. Lob der Lüge.
Rückgewinnung der Religion.
C. Durch alle diese Befreiungen wächst der Reizdes Lebens. Seine innerste Verneinung, die moralische,ist beseitigt. Damit Anfang vom Untergange. DieNothwendigkeit der Barbarei (wohin z. B. auch die Reli-gion gehört).
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