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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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Wahl ist, so heisst diese Einigung, geboren wie sie istaus der Liebe und die Liebe zum Zweck habend: dieArt derhimmlischen Musiker.

Aus honnetten und lobenswerthen Ehen entstehenhonnette und lobenswertlie Kinder; aber die schlechtenEhen sehen nur eine verächtliche Nachkommenschaft.

Die letztem Arten Ehe bringen nur Verschwender,Händelsuchende, Lügner als Kinder hervor, die die Hei-lige Schrift und die Pflichten, welche sie vorschreibt,nicht kennen.

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Manu und die Ehe. Im Falle der indischenPriester ist nicht nur die allen Priestern eignende Ran-cune gegen die Sinnlichkeit in Betracht zu ziehn ( da-rin nämlich stimmen sie überein: sie nehmen die Sinn-lichkeit als persönlichen Feind). Das Wesentliche ist,dass nur eine extreme Rigorosität in dieser Hinsicht dasFundament aller Ordnung, die sie geschaffen haben, auf-recht erhält, den Begriff der Kaste, die Distanz derKasten, die Reinheit der Kasten . . .

Sie verlangen die Ehe, mit aller Strenge; sie sind,ähnlich wie die Chinesen, am entgegengesetzten Endeder europäischen Schlaffheit: sie halten es für einereligiöse Pflicht, einen Sohn zu haben; sie machen daspersönliche Heil im Jenseits davon abhängig, dass maneinen Sohn hat. Man kann nicht genug Werth auf einesolche Gesinnung legen, eine um hundert Grad würdigereund ernsthaftere Gesinnung, als sie z. B. das Christen-thum hat. In letzterem kommt die Ehe als Coitus inBetracht und nicht weiter, als eine Concession an diemenschliche Schwachheit und als fiis aller der Hurerei.