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besten Gewissen von der Welt. Vielleicht ein wenigtrübe, ein wenig air pessimiste, in der Hauptsache abergefrässig, schmutzig, beschmutzend, sich einschleichend,einschmiegend, diebisch, krätzig — und unschuldig wiealle kleinen Sünder und Mikroben. Sie leben davon, dassandere Leute Geist haben und mit vollen Händen aus-geben: sie wissen, wie es selbst zum Wesen des reichenGeistes gehört, unbekümmert, ohne kleinliche Vorsicht,auf den Tag hin und selbst verschwenderisch sich aus-zugeben, — denn der Geist ist ein schlechter Haushalterund hat kein Augenmerk darauf, wie Alles von ihm lebtund zehrt.
470.
Ein Garten, an dem selbst das Gitterwerk vergoldetist, hat sich nicht nur gegen Diebe und Strolche zuschützen: seine schlimmsten Gefahren kommen ihm vonseinen zudringlichen Bewunderern, die überall Etwasabbrechen und gar zu gern Dies und Jenes zum An-denken mitnehmen möchten. — Und merkt ihr es dennnicht, ihr Müssiggänger in unseren Gärten, dass ihr euchnicht einmal neben unsern Kräutern und Unkräuternrechtfertigen könnt, dass sie euch in’s Gesicht sagen:fort, ihr Eindringlinge, ihr Unzugehörigen!
471.
Wer in unsrer Zeit jung war, der hat zu Viel er-lebt: vorausgesetzt, dass er zu den Wenigen gehört, dienoch tief genug sind zu „Erlebnissen“. Den Allermeistennämlich fehlt jetzt diese Tiefe und gleichsam der rechteMagen: sie kennen daher auch die Noth jenes rechten