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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
Entstehung
Seite
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schiedensten Aufgaben der Erdregierung. Alle bisherigenEinzel-Fähigkeiten in Eine Natur zu centralisiren.

Stellung der Juden dazu: grosse Vorübung in derAnpassung. Sie sind einstweilen die grössten Schau-spieler darum; auch als Dichter und Künstler die glän-zendsten Nachmacher und Nachfühler. Was ihnen anderer-seits fehlt. Wenn erst das Christenthum vernichtet ist,wird man den Juden gerechter werden: selbst als Ur-hebern des Christenthums und des höchsten bisherigenMoral-Pathos.

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Anti-Antisemitisches. Die Juden sind in un-bedingtem Sinne gescheut: einem Juden zu begegnen isteine Wohlthat, gesetzt dass man unter Deutschen lebt.Ihre Gescheutheit hindert sie, auf unsre Weise närrischzu werden, z. B. national. Sie sind selbst ein Antidotongegen diese letzte Krankheit der europäischen Vernunft.Sie sind ehemals zu gut geimpft ein wenig blutigselbst, um der rabies nationalis zu verfallen.

Sie sind im unsicheren Europa vielleicht die stärksteRasse: sie sind dem ganzen Westen Europas überlegendurch die Länge ihrer Entwicklung. Ihre Organisationsetzt ein reicheres Werden, eine grössere Zahl von Stufenvoraus, als unsre übrigen Völker aufweisen. Aber dasist beinahe eine Formel für Vollkommenheit . . .

Eine Rasse, wie irgend ein organisches Gebilde, kannnur wachsen oder zu Grunde gehn: es giebt keinen Still-stand. Eine Rasse, die nicht zu Grunde gegangen, isteine Rasse, die immerfort gewachsen ist. Vielleicht giltauch hier, dass Wachsen soviel wie Vollkommner-werdenheisst. Die Dauer ihres Daseins entschiede dann über

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