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276.
Ich halte, mit Doudan, die grosse Mehrzahl der Mu-siker für charlatcms und auch für dupes.
— chantaient dejä , faute d’idees.
277.
Es giebt 1) monologische Kunst (oder „im Zwiege-spräch mit Gott");
2) gesellschaftliche Kunst, societe voraus-gesetzt, eine feinere Art von Mensch;
3) demagogische Kunst, z. B. Wagner (fürdas deutsche „Volk“), Victor Hugo.
278.
Es ist sehr interessant, einmal Menschen ohne Zügelund Grenze zu sehn: fast alle höheren Menschen (wieKünstler) fallen in irgend eine Unterwerfung zurück,sei es das Christenthum oder die Vaterländerei.
279.
Die Künstler fangen an, ihr Werk zu schätzen undzu überschätzen, wenn sie auf hören, Ehrfurcht vor sichselber zu haben. Ihr rasendes Verlangen nach Ruhmverhüllt oft ein trauriges Geheimniss: das Werk gehörtnicht zu ihrer Regel, sie fühlen es als ihre Ausnahme.Vielleicht auch wollen sie, dass ihr Werk Fürsprache fürsie einlege, vielleicht, dass Andere sie über sie selbertäuschen. Endlich: vielleicht wollen sie Lärm in sich, umsich selber nicht mehr zu „hören“.