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Das, was gemeinhin dem Geiste zugewiesen wird,scheint mir das Wesen des Organischen auszu-machen: und in den höchsten Functionen des Geistesfinde ich nur eine sublime Art der organischen Functionen(Assimilation, Auswahl, Secretion u. s. w.).
Aber der Gegensatz „organisch — unorganisch“gehört ja in die Erscheinungswelt!
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Wenn ich Etwas von einer Einheit in mir habe, soliegt sie gewiss nicht in dem bewussten Ich und demFühlen, Wollen, Denken, sondern wo anders: in der er-haltenden, aneignenden, ausscheidenden, überwachendenKlugheit meines ganzen Organismus, von dem mein be-wusstes Ich nur ein Werkzeug ist. — Fühlen, Wollen,Denken zeigt überall nur Endphänomene, deren Ursachenmir gänzlich unbekannt sind: das Aufeinanderfolgen dieserEndphänomene, wie als ob eines aus dem andern folge,ist wahrscheinlich nur ein Schein: in Wahrheit mögenvielleicht die Ursachen solchergestalt an einander gebun-den sein, dass die Endursachen mir den Eindrucklogischen und psychologischen Verbandes machen. Ichleugne, dass ein geistiges oder seelisches Phänomendirecte Ursache ist von einem andern geistigen oderseelischen Phänomen: ob es gleich so scheint. Diewahre Welt der Ursachen ist uns verborgen:sie ist unsäglich complicirter. Der Intellect und dieSinne sind ein vor allem vereinfachender Apparat.Unsere falsche, verkleinerte, logisirte Welt derUrsachen ist aber die Welt, in welcher wir leben können.