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günstigere Chancen hatten: dass damit Nichts über
„wahr“ und „unwahr“ bewiesen ist —
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Es muss gedacht worden sein, lange bevor es Augengab: die „Linien und Gestalten“ sind also nicht anfäng-lich gegeben, sondern auf Tastgefühle hin ist am läng-sten gedacht worden: dies aber, nicht unterstützt durchdas Auge, lehrt Grade des Druckgefühls, noch nicht Ge-stalten. Vor der Einübung also, die Welt als bewegteGestalten zu verstehen, liegt die Zeit, wo sie als veränder-liche ’ und verschiedengradige Druck-Empfindung „be-griffen“ wurde. Dass in Bildern, dass in Tönen gedachtwerden kann, ist kein Zweifel: aber auch in Druckgefühlen.Die Vergleichung in Bezug auf Stärke und Richtungund Nacheinander, die Erinnerung u. s. w.
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Die nützlichsten Begriffe sind übrig geblieben:wie falsch sie auch immer entstanden sein mögen.
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Die Zahl ist unser grosses Mittel, uns die Welt hand-lich zu machen. Wir begreifen so weit, als wir zählenkönnen, d. h. als eine Constanz sich wahrnehmen lässt.
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Dass es gleiche Dinge, gleiche Fälle giebt, ist dieGrundfiction schon beim Urtheil, dann beimSchliessen.
Nietzs c he , Werke II. Abteilung, Bd. XIV.