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.46.
Coordination — statt Ursache und Wirkung.
Das Nacheinander immer deutlicher zeigen heisstErklärung, — nicht mehr!
47 -
Das Gesetz der Causalität a priori — dass es ge-glaubt wird, kann eine Existenzbedingung unserer Artsein; damit ist es nicht bewiesen.
48. .
Diese Scheidungen des Thuns und des Thuenden,des Thuns und des Leidens, des Seins und des Werdens,der Ursache und der Wirkung! Schon der Glaube andie Veränderungen setzt den Glauben an Etwas voraus,das „sich ändert“.
Die Vernunft ist die Philosophie des Augenscheins.
49.
Hume fordert (um mit Kant’s Worten zu reden) dieVernunft auf, ihm Rede und Antwort zu geben, mitwelchem Rechte sie sich denkt: dass Etwas so beschaffensein könne, dass, wenn es gesetzt ist, dadurch auch etwasAnderes nothwendig gesetzt werden müsse, — denn dassagt der Begriff der Ursache. Er bewies unwider-sprechlich, dass es der Vernunft ganz unmöglich sei, apriori und aus Begriffen eine solche Verbindung zu den-ken u. s. w. — Aber die Thorheit war, nach Gründen fürdas Recht der Begründung zu fragen. Er that das Thun,welches er eben prüfen wollte.