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15 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 7 (1901) Der Wille zur Macht : Versuch einer Umwerthung aller Werthe ; (Studien und Fragmente)
Entstehung
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Verlag von C. G. NAUMANN in Leipzig.

Prof. Dr. Adalbert Svoboda.

Ideale Lebensziele.

Band I. A. Ideale des Wissens. I. Die Weltfysik als Erzieherin, i. Dersouveräne Weltstoff. 2. Geburtsstätten der Welten. 3. Planetenschicksale. 4. Vergangen-heit und Zukunft der Erde. 5. Kometen. 6. Bewegungen im Weltall. 7. Pflichten derWeltbürgerschaft. II. Eigenschaften des organischen Stoffes. III. Der plastische Trieb.IV. Streben organische Bildungen Vollkommenes an? V. Wesen und Bedingungen desLebens. VI. Lieben und Leben. VII. Vom Haushalte der Natur. VIII. Gemeinsamesbei Tieren und Menschen. IX. Kritische Widerstände im Dienste des Wissens. X. Darfman Seelen suchen? XI. Filosofen über die Seele. XII. Das Forschen nach Gott beiden Mystikern. XIII. Die griechische Filosofie über die Welt und deren Lenker.XIV. Dämmerungen über Gott im Mittelalter. XV. Weltanschauung der Filosofen des17. und 18. Jahrhunderts. XVI. Die deutsche Systemfilosofie über Jenseitigkeiten.XVII. Französische Wortblumen über himmlische Personen. XVIII. Kritiker Gottes iin19. Jahrhundert. XIX. Wissen und Religion. XX. Auf Passionswegen zum Wissen.XXI. Götter, Wissen, Kunst. XXII. Filosofie des Geschlechtstriebes.

B. Ethische Ideale. XXIII. Zur Einführung.

Band II. I. Das menschlich Perverse bei Natur- und Culturvölkern. II. Ruch-loses in der Behandlung der Frauen. III. Wert der Frau. IV. Wie das Jenseits er-zieht. V. Sittlichkeit auf Thronen. Alte Formen der Gewaltherrschaft. VI. Freiheit,Fürsten und Götter in Hellas und im römischen Reiche. VII. Wissen und Sittlichkeitim Vatican. 1. Pflege des Wissens. 2. Päpste als Vertreter des Grössenwahns. 3. Herzens-politik. 4. Finanzwirtschaft des Papsttums. 5. Sexuelle Freisinnigkeit. 6. Vor demZusammenbruche. VIII. Allerlei Frevelformen des Despotismus. IX. Glauben und morden,Rechte brechen und fälschen! X. Musterdespoten. XI. Besitzt das Christentum einenGesittungswert? XII. Unsittliche Strafjustiz. XIII. Die Rechtlosen. XIV. Die Gesell-schaft in Defectstaaten. XV. Verfolgte Filosofen.

C. Politische Vernunftziele. XVI. Die sittlich Aufrechten und die Kirche.XVII. Widerstände gegen die Kirche. XVIII. Gibt es gemeinsame Interessen derMenschheit. XIX. Schriftstellerverhör über den vollkommenen Staat. XX. Cultur undSprache. XXI. Zwang im Ideendienste. XXII. Die Arbeiter und der Vernunftstaat.XXIII. Das Recht des politischen Widerstandes. XXIV. Bahnen zum Idealstaate.1. Anfänge der Staatenbildungen. 2. Fysische oder ethische Staatsbürgerzucht. 3. Opferdes Gemeinsinns. 4. Umbildung des Unterrichtes. 5. Wie ein gebildeter Fürst demIdealstaat dienen könnte. 6. Ein Reformkaiser. 7. Volksvertretung der Zukunft. 8. Aus-blicke in den Vernunftstaat.

D. Ideale des Genusses. XXV. Genusswerte des Lebens. XXVI. Das Natur-schöne. XXVII. Wie die Kunst belehrt und erzieht. XXVIII. Poetische Landschaften.XXIX. Die Kunst in Hellas. XXX. Die Ausdrucksplastik in Bildnissen. XXXI. Wiein Hellas die Frauenschönheit dargestellt wurde. XXXII. Zur Renaissancekunst inItalien. XXX 11 I. Die Frau in der deutschen Renaissancekunst. XXXIV. Wie der Frauen-schönheit in Frankreich gehuldigt wurde. XXXV. Das Weib in Darstellungen hollän-discher und spanischer Maler. XXXVI. Der Stoff als Formbildner. XXXVII. DieKunst, schon zu wohnen. XXXVIII. Komik und Humor in der bildenden Kunst.

Band I. Gross 8°. X, 391 Seiten .Band II. Gross 8°. VI, 512 Seiten

Beide Bande zusammen bezogen

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Dr. Aug. Specht schreibt in der Wochenschrift Menschenthum (Gotha):,,Prof. Svoboda hat in seinem Werke ein weithinleuchtendes Höhenfeuer der Auf-klärung entzündet, welches helles Licht über alle Probleme des forschenden Menschen-geistes verbreitet und die wahren Ideale der Vernunft, Kunst und Kultur uns klar vor

die Augen rückt. In hinreissend schöner und schwungvoller Sprache erörtert Svoboda

die Fragen des Wissens in ihren weitreichenden Verzweigungen und prüft die politischenund sozialen Ideale auf ihre Vernunft- und naturgemässe Haltbarkeit. Die Quint-essenz des ganzen Werkes von Svoboda läuft darauf hinaus, dem Leser die wissenschaft-liche Unhaltbarkeit der überlieferten Glaubensvorstellungen zu Gemüthe zu führen, über-zeugungskräftig zu zeigen, dass alle Kultur in der Natur wurzelt, was der Verfasser ander Hand der Astralphysik, Physiologie, Chemie, Biologie und anderen Zweigen derNaturwissenschaft darthut. Um seine Anschauungen nach jeder Seite hin zu begründen,führt Svoboda noch ein reichhaltiges Arsenal ethnologischer, kultur- und kunstgeschicht-licher Thatsachen ins Feld. Das gross angelegte und prächtig ausgestattete Buch istvom Anfang bis zum Ende packend geschrieben, fesselnd, anregend, be-lehrend und wirkt auf alle wirklich freien Geister stimulirend, wie einnervenstählendes Bad und erfrischende Bergesluft.