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Auch Schopenhauer kämpft gegen dasselbe; unfrei-willig aber tritt er zurück in’s 17. Jahrhundert, — er istein moderner Pascal, mit Pascal’schen Werthurtheilenohne Christenthum. Schopenhauer war nicht starkgenug zu einem neuen Ja.
Napoleon: die nothwendige Zusammengehörigkeitdes höheren und des furchtbaren Menschen begriffen.Der „Mann“ wiederhergestellt; dem Weibe der schuldigeTribut von Verachtung und Furcht zurückgewonnen.Die „Totalität“ als Gesundheit und höchste Activität; diegerade Linie, der grosse Stil im Plandeln wiederentdeckt;der mächtigste Instinct, der des Lebens selbst, dieHerrschsucht, bejaht.
467.
Die Plauptarten des Pessimismus:der Pessimismus der Sensibilität (: die Über-reizbarkeit mit einem Übergewicht der Un-lustgefühle);
der Pessimismus des „unfreien Willens“(anders gesagt: der Mangel an Hemmungs-kräften gegen die Reize);der Pessimismus des Zweifels (: die Scheuvor allem Festen, vor allem Fassen undAnrühren).
Die dazu gehörigen psychologischen Zustände kannman allesammt im Irrenhause beobachten, wenn auch ineiner gewissen Übertreibung. Insgleichen den „Nihilis-mus“ (das durchbohrende Gefühl des — „Nichts“).
Wohin aber gehört der Moral-Pessimismus Pas-cal’s? der metaphysische Pessimismus der Vedanta-Philosophie? der sociale Pessimismus des Anarchisten