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allein schon zwingt Europa, irgendwann sich zu EinerMacht zusammen zu ballen.) Um aber mit guten Aus-sichten in den Kampf um die Regierung der Erde ein-zutreten — es liegt auf der Hand, gegen wen sichdieser Kampf richten wird —, hat Europa wahrschein-lich nöthig, sich ernsthaft mit England zu „verständigen“:es bedarf der Colonien Englands zu jenem Kampfe ebenso,wie das jetzige Deutschland, zur Einübung in seine neueVermittler- und Makler-Rolle, der Colonien Hollands be-darf. Niemand nämlich glaubt mehr daran, dass Englandselber stark genug sei, seine alte Rolle nur noch fünfzigJahre fortzuspielen; es geht an der Unmöglichkeit, diehomines novi von der Regierung auszuschliessen, zuGrunde, und man muss keinen solchen Wechsel derParteien haben, um solche langwierige Dinge vor-zubereiten: man muss heute vorerst Soldat sein, um alsKaufmann nicht seinen Credit zu verlieren. Genug:hierin, wie in anderen Dingen, wird das nächste Jahr-hundert in den Fusstapfen Napoleon’s zu finden sein,des ersten und vorwegnehmendsten Menschen neuererZeit. Für die Aufgaben der nächsten Jahrhunderte sinddie Arten „Öffentlichkeit“ und Parlamentarismus dieunzweckmässigsten Organisationen.
882.
Der Zustand Europa’s im nächsten Jahrhundert wirddie männlichen Tugenden wieder heranzüchten: weil manin der beständigen Gefahr lebt. Die „allgemeine Militär-pflicht“ ist schon heute das sonderbare Gegengift gegendie Weichlichkeit der demokratischen Ideen: erwachsenaus dem Kampf der Nationen. (Nation = Menschen,die Eine Sprache sprechen und dieselben Zeitungen