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13 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 5 (1903) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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allein schon zwingt Europa, irgendwann sich zu EinerMacht zusammen zu ballen.) Um aber mit guten Aus-sichten in den Kampf um die Regierung der Erde ein-zutreten es liegt auf der Hand, gegen wen sichdieser Kampf richten wird, hat Europa wahrschein-lich nöthig, sich ernsthaft mit England zuverständigen:es bedarf der Colonien Englands zu jenem Kampfe ebenso,wie das jetzige Deutschland, zur Einübung in seine neueVermittler- und Makler-Rolle, der Colonien Hollands be-darf. Niemand nämlich glaubt mehr daran, dass Englandselber stark genug sei, seine alte Rolle nur noch fünfzigJahre fortzuspielen; es geht an der Unmöglichkeit, diehomines novi von der Regierung auszuschliessen, zuGrunde, und man muss keinen solchen Wechsel derParteien haben, um solche langwierige Dinge vor-zubereiten: man muss heute vorerst Soldat sein, um alsKaufmann nicht seinen Credit zu verlieren. Genug:hierin, wie in anderen Dingen, wird das nächste Jahr-hundert in den Fusstapfen Napoleons zu finden sein,des ersten und vorwegnehmendsten Menschen neuererZeit. Für die Aufgaben der nächsten Jahrhunderte sinddie ArtenÖffentlichkeit und Parlamentarismus dieunzweckmässigsten Organisationen.

882.

Der Zustand Europas im nächsten Jahrhundert wirddie männlichen Tugenden wieder heranzüchten: weil manin der beständigen Gefahr lebt. Dieallgemeine Militär-pflicht ist schon heute das sonderbare Gegengift gegendie Weichlichkeit der demokratischen Ideen: erwachsenaus dem Kampf der Nationen. (Nation = Menschen,die Eine Sprache sprechen und dieselben Zeitungen