statirt und mit „Lust“ oder' „Schmerz“ dem Bewusstseinerkennbar macht: also ein Erzeugniss des Intellects,so gut wie Farbe, Ton, Wärme u. s. w.
647.
Unsre Gedanken kommen als Reize irgend woher(— Nichts mit „angenehm“ und „unangenehm“ zu thun).
648.
„Reiz“ — begrifflich abzutrennen von „Lust“ und„ Unlust“.
649.
Es ist ein Problem, ob Lust und Unlust primitivereThatsachen sind als die Urtheile „nützlich — schädlichfür das Ganze“.
650.
Alle Empfindungen, alle Sinnes-Wahrnehmungen sindursprünglich in irgend einem Verhältniss zur Lust oderUnlust der organischen Wesen: grün, roth, hart, weich,hell, dunkel bedeuten Etwas in Hinsicht auf ihreLebensbedingungen (d.h. den organischen Process). That-sächlich sind viele von ihnen gleichgültig, d. h. weder lust-noch schmerzhaft geworden: ihr Lust- und Unlust-Unter-grund ist jetzt verblichen. Aber an dem Künstler kommtsie wieder heraus! — Ebenso bedeuten alle Formen undGestalten ursprünglich Etwas in Hinsicht auf Lust undUnlust des lebenden Geschöpfes (— sie bedeuten Gefahr,Ekel, Behagen, Sicherheit, Freundschaft, Frieden). — Ich