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Hasses und Hohnes, durch die trunknen Ausbrüche seinerBegierde; ist er, der erste subjectiv genannte Künstler,nicht damit der eigentliche Nichtkünstler? Woher aberdann die Verehrung, die ihm, dem Dichter, gerade auchdas delphische Orakel, der Herd der „objectiven“ Kunst,in sehr merkwürdigen Aussprüchen erwiesen hat?
Über den Prozess seines Dichtens hat uns Schillerdurch eine ihm selbst unerklärliche, doch nicht bedenklichscheinende psychologische Beobachtung Licht gebracht;er gesteht nämlich als den vorbereitenden. Zustand vordem Actus des Dichtens nicht etwa eine Reihe vonBildern, mit geordneter Causalität der Gedanken, vorsich und in sich geha bt zu haben, sondern vielmehr einemusik-alische Stim murTg („Die Empfindung ist bei
mir anfangs ohne bestimmten und klaren Gegenstand;dieser bildet sich erst später. Eine gewisse musikalischeGemüthsstimmung geht vorher, und auf diese folgt beimir erst die poetische Idee“). Nehmen wir jetzt daswichtigste Phänomen der ganzen antiken Lyrik hinzu,die überall als natürlich geltende Vereinigung, ja Identitä tes Lyrikers mit d em Musiker — der gegenüberunsre neuere Lyrik wie ein Götterbild ohne Kopf er-scheint — so können wir jetzt, auf Grund unsrer früherdargestellten ästhetischen Metaphysik, uns in folgenderWeise den Lyriker erklären. Er ist zuerst, als dionysischerKünstler, gänzlich mit dem Ur-Einen, seinem S chmer zund Widerspruch, Eins geworden und producirt das Ab-^^XT bild dieses Ur-Einen als .Musik, wenn anders diese mitRecht eine Wiederholung der Welt und ein zweiter Ab-guss derselben genannt worden ist; jetzt aber wird dieseMusik ihm wieder, wie in einem gleichnissartigenTraumbilde, unter der apollinischen Traumeinwirkungsichtbar. Jener bild- und begrifflose Wiederschein des