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und zur Weisheit des Leidens: und als Denkmal seinesSieges steht Homer vor uns, der naive Künstler.
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Über diesen naiven Künstler giebt uns die Traum-analogie einige Belehrung. Wenn wir uns den Träumen-den vergegenwärtigen, wie er, mitten in der Illusion der, Traumwelt und ohne sie zu stören, sich zuruft: „es ist einyL.Traum, ich will ihn weiter träumen“, wenn wir hierausauf eine tiefe innere Lust des Traumanschauens zuschliessen haben, wenn wir andererseits, um überhauptmit dieser inneren Lust am Schauen träumen zu können,den "Jag und seine schreckliche Zudringlichkeit völligvergessen haben müssen: so dürfen wir uns alle dieseErscheinungen etwa in folgender Weise, unter der Leitungdes traumdeutenden Apollo, interpretiren. So gewiss vonden beiden Hälften des Lebens, der wachen und derträumenden Hälfte, uns die erstere als die ungleich be-vorzugtere, wichtigere, würdigere, lebenswerthere, ja alleingelebte dünkt: so möchte ich doch, bei allem Anscheineeiner Paradoxie, für jenen geheimnisvollen Grund unseresWesens, dessen Erscheinung wir sind, gerade die ent-gegengesetzte Werthschätzung des Traumes behaupten.Je mehr ich nämlich in der Natur jene allgewaltigenKunsttriebe und in ihnen eine inbrünstige Sehnsucht zum^ Schein, zum Erlöstwerden durch den Schein gewahr werde,um so mehr fühle ich mich^uALer^metaphysiscbou^An-nahme gedrängt, dass dasClTahrhaft-SeknddjUnfC ur-Eine,als das ewig Leidende und Widerspruchsvolle, zugleichdie entzückende Vision, den lustvollen Schein, zu seinersteten Erlösung braucht: welchen Schein wir, völlig inihm befangen und aus ihm bestehend, als das Wahrhaft-
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