VI
der andern das literarische Werden in Nachträgen,Skizzen, Entwürfen, Dispositionen etc. zur wissenschaft-lichen Darstellung gelangen. Mancherlei Erfahrungenveranlassen die Herausgeber nun aber doch, ohne damitjenes Grundprinzip im Geringsten preiszugeben, demLeser die Linie dieser Entstehung und dieses Schaffensals eine einheitliche wenigstens aufzuzeigen, um es auchdem Laien zu ermöglichen, sich in dieser Sonderungselber leicht und rasch chronologisch zurechtzufinden.Es sei hierbei jedoch ausdrücklich bemerkt, dass nach-folgend natürlich nur diejenigen Schriften verzeichnetwerden, welche in vorliegende Gesammtausgabe Auf-nahme gefunden haben und von 1869, dem Zeitpunktder Berufung Nietzsche’s zur Philologie - Professur nachBasel, bis zum Jahre 1889, dem Eintritt der tragischenKatastrophe seiner Geistes-Umnachtung, reichen. Einekleine Reihe von Jugendschriften, Fragmenten, selbst-biographischen Betrachtungen, erkenntnisstheoretischenStudien aus der Universitätszeit u. dgl., welche ausserhalbdieses Rahmens liegen, sowie Gelegentliches (wie z. B.der „Mahnruf an die Deutschen“ in Sachen Bayreuth) —vgl. Frau Elisabeth Foerster-Nietzsche’s Biographie, nament-lich Bd. I, 309—369 u. II, 219 ff., auch Bd. X, 425—452vorl. G.-Ausg. gehört hierher; ferner (von Frau Foerster-Nietzsche in ihre Sammlung der „Gedichte und SprücheFriedrich Nietzsche’s“, Leipzig 1898 bei C. G. Nau-mann, aufgenommene) Jugenddichtungen; desgleichen diebisher noch nicht, weder schon bearbeiteten noch ver-öffentlichten, „Philologica“ Nietzsche’s gehen noch vorausbezw. mit nebenher. Endlich können im Augenblicke,d. h. bei Abschluss dieses Druckes und wenigstens biszum Erscheinen der noch ausstehenden Bände XII ff.dieser Ausgabe (voraussichtlich gegen Ende 1900), die