Druckschrift 
11 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 3 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe : (1875/76 - 1880/81.)
Entstehung
Seite
381
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mich in Verwirrung:das bin ich ganz gewiss nicht!ist meine Empfindung; wenn ich mich bedanken wollte,erschien ich mir unredlich.

583.

Bist du denn ruhmbegierig? Ich habe es niegeglaubt. Aber das fällt mir auf, dass ich es unerträg-lich finde, nicht mit dem beschäftigt und verwachsen zusein, was mir das Wichtigste auf der Welt scheint.Als ich dies von der Kunst nicht mehr glaubte, tratich sehr abgekühlt bei Seite, mit einer Art von Hasssie schien mir eine Betrügerin, die mich dem Wichtigstenentziehen wollte.

584-

Täglich erstaune ich: ich kenne mich selber

nicht!

585 -

Ich habe Mozart für heiter gehalten wie tief mussich melancholisch sein! Daher meine Begierde!! nachHelle, Reinlichkeit, Heiterkeit, Schmuckheit, Nüchternheit,meine Hoffnung, dass alles dies mir die Wissenschaftgeben werde! sie!

586.

Man wird älter, es ist mir schwer mich von einerGegend, und führe sie die berühmtesten Namen, zu über-zeugen. Ich habe fehlerhafte Linien bei Sorrent gesehen.Die bleichsüchtige Schönheit des lago maggiore im Spät-herbst, welche alle Linien vergeistigt und die Gegendhalb zur Vision macht, entzückt mich nicht, aber redettraulich-traurig zu mir ich kenne dergleichennicht nur aus der Natur.