Druckschrift 
11 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 3 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe : (1875/76 - 1880/81.)
Entstehung
Seite
306
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Vortheil der Einsamkeit: wir lassen unsere ganzeNatur, auch ihre Verstimmungen gegen unser Haupt-object los und nicht an anderen Dingen und Menschen:so leben wir es durch!

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Ein Herz voll Tapferkeit und guter Dinge brauchtvon Zeit zu Zeit etwas Gefahr, sonst wird ihm die Weltunausstehlich.

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Es ist sehr schwer, ein frohes Selbstbewusstsein auf-recht zu erhalten, wenn man auf eigenen und neuenPfaden geht. Wir können nicht wissen, was wir werthsind, das müssen wir den Anderen glauben; und wenndiese uns nicht richtig beurtheilen können, eben weilwir auf unbekannten Wegen gehen, so werden wir unsselber bedenklich: wir brauchen den frohen, ermuthigendenZuruf. Die Einsamen werden sonst düster und verlierendie Hälfte ihrer Tüchtigkeit, und ihre Werke mitihnen.

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Mich interessirt nichts mehr, als wenn einer einenUmweg über ferne Völker und Sterne macht, umschliesslich so etwas von sich zu erzählen.

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Wie ein Drama sein inneres Leiden sehen ist einhöherer Grad als nur leiden.