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244 -
Unklarheit der letzten Ziele, unantike Verschwom-menheit.
245 -
Wagner’s Kunst auf Kurzsichtige berechnet, — all-zugrosse Nähe nöthig (Miniatur), zugleich aber fernsichtig.Aber kein normales Auge.
246.
Seiner Musik fehlt, was seinen Schriften fehlt: —Dialectik. Dagegen Kunst der Amplification sehr gross.
247.
Wagner kann mit seiner Musik nicht erzählen,nicht beweisen, sondern überfallen, umwerfen, quälen,spannen, entsetzen; — was seiner Ausbildung fehlt, hater in sein Princip genommen. Die Stimmung ersetztdie Composition: er geht zu direct zu Wege.
248.
Seine Seele singt nicht, sie spricht, aber so wiedie höchste Leidenschaft spricht. Natürlich ist bei ihmder Ton, Rhythmus, Gebärdenfall der Rede; die Musikist dagegen nie ganz natürlich, eine Art erlernter Sprachemit massigem Vorrath von Worten und einer anderenSyntax.
249.
Ich vergleiche mit Wagner’s Musik, die als Redewirken will, die Relief-Sculptur, die als Malerei wirkenwill. Die höchsten Stilgesetze sind verletzt, das Edelstekann nicht mehr erreicht werden.