zu und riefen abwechselnd: „Verzeihen Sie uns. Jetzt
wurde zum letzten Male geschossen, und das galt unserenKameraden auf dem Rhein. Die haben es auch ver-standen. Hören Sie? — Wenn Sie durchaus jenen Ruhe-platz hier links im Gebüsch haben wollen, so müssen Siewenigstens gestatten, dass auch wir dort uns niederlassen.Es giebt mehrere Bänke dort: wir stören Sie nicht: wirsitzen ruhig und werden schweigen: aber sieben Uhr istbereits vorbei und wir müssen jetzt dorthin.“
„Das klingt geheimnissvoller als es ist“, setzte ichnach einer Pause hinzu; „es giebt unter uns ein ernstesVersprechen, diese nächste Stunde dort zu verbringen;es giebt auch Gründe dafür. Die Stätte ist für uns durcheine gute Erinnerung geheiligt, sie soll uns auch einegute Zukunft inauguriren. Wir werden uns auch deshalbbemühen, bei Ihnen keine schlechte Erinnerung zu hinter-lassen — nachdem wir Sie doch mehrfach beunruhigtund erschreckt haben.“
Der Philosoph schwieg; sein jüngerer Gefährte abersagte: „Unsre Versprechungen und Verabredungen bindenuns leider in gleicher Weise, sowohl für denselben Ortals für dieselben Stunden. Wir haben nun die Wahl, obwir irgend ein Schicksal oder einen Kobold für das Zu-sammentreffen verantwortlich machen wollen.“
„Im übrigen, mein Freund“, sagte der Philosophbegütigt,„bin ich mit unsern pistolenschiessenden Jüng-lingen zufriedner als vordem. Hast du bemerkt, wieruhig sie vorhin waren, als wir nach der Sonne sahen?Sie sprachen nicht, sie rauchten nicht, sie standen still— ich glaube fast, sie haben nachgedacht.“
Und mit rascher Wendung zu uns: „Haben Sienachgedacht? Das sagen Sie mir, während wir zusammennach unserm gemeinsamen Ruheplatz gehen.“ Wir