Druckschrift 
12 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 4 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit der Fröhlichen Wissenschaft und Zarathustra : (1881 - 1886)
Entstehung
Seite
9
Einzelbild herunterladen
 

9

sine DuZund und sin Dod rurecht ru innchen. Dür disstärkeren Deister nder ^ilt ^'sne Dordsrunr, dass manrwur ein Mensch der Deidenschnft, nder auch der Herrseiner ksidenschnften sein inüsss, auch hinsichtlich ihrerDeidsnschnft rur Drkenntniss. "Wie Hinpoleon, rumDrstnunsn InIIe^rnnd's, seinen ^orn rur rnwnhltsn 2sitHellen und drüllsn lisss und dann wieder, edenso plütr-licd, rum Zcdwsirsn druckte, so soll es der stnrics Deistauch mit seinen wilden Munden machen; er rnnss, wiehsitir auch irniner in ihm der 'Wille rur Wahrheit ist es ist sein wildester Mund, rur rewählten 2eit derleidhafts Wille rur Mnwakrheit, der Wille rur Ungewiss-heit, der ^Vills rur Unwissenheit, vor allem rur hiarrkeitsein können.

i5-

Ick linde alle rnsins Dalle nötkig rur Wissenschaft.

it>.

<

In wiefern der Linn der Msdlickksit dis phan-tastische Degsnkraft der hiatur ru reifen vermag! Odwirklich dis Menschen nüchterner werden? Wir He-rreisen ja nnr dnrch ein phantastisches Vor wegn sh menund Versuchen, od dis Mealität rufallig in dem Dkanta-sisdild erreicht ist; namentlich in der Historie n. s. w.Vkuk^dides und Vacitus müssen Dichter sein. Leidstin der "Wissenschaft der einfachsten Vorgänge ist Phan-tasie nötkig (rum Dsispisl Ma^sr), ader hier kannnoch dis Däuschung entstehen, als od Nüchternheitproductiv wäre!