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Die fröhliche Wissenschaft :
("la gaya scienza")
Entstehung
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weisbare Lehre von Einem Willen (alle Ursachensind nur Gelegenheitsursachen der Erscheinung desWillens zu dieser Zeit, an diesem Orte,der Wille zumLeben ist in jedem Wesen, auch dem geringsten, ganzund ungetheilt vorhanden, so yollständig, wie in Allen, dieje waren, sind und sein werden, zusammengenommen),die Leugnung des Individuums (alle Löwen sindim Grunde nur Ein Löwe,die Vielheit der Individuenist ein Schein; sowie auch die Entwicklung nur einSchein ist: er nennt den Gedanken de Lamarckseinen genialen, absurden Irrthum), die Schwärmereivom Genie (in der ästhetischen Anschauung ist dasIndividuum nicht mehr Individuum, sondern reines, willen-loses, schmerzloses, zeitloses Subject der Erkenntniss;das Subject, indem es in dem angeschauten Gegenständeganz aufgeht, ist dieser Gegenstand selbst geworden),der Unsinn vom Mitleide und der in ihm ermöglichtenDurchbrechung des principii individucitionis als derQuelle aller Moralität, hinzugerechnet solche Behaup-tungendas Sterben ist eigentlich der Zweck des Da-seins,es lässt sich a priori nicht geradezu die Mög-lichkeit ableugnen, dass eine magische Wirkung nichtauch sollte von einem bereits' Gestorbenen ausgehenkönnen: diese und ähnliche Ausschweifungen undLaster des Philosophen werden immer am ersten ange-nommen und zur Sache des Glaubens gemacht: Lasterund Ausschweifungen sind nämlich immer am leichtestennachzuahmen und wollen keine lange Vorübung. Dochreden wir von dem berühmtesten der lebenden Schopen-hauerianer, von Richard Wagner. Ihm ist es er-gangen, wie es schon manchem Künstler ergangen ist:er vergriff sich in der Deutung der Gestalten, die erschuf, und verkannte die unausgesprochene Philosophie

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