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Wolke! Was ist denn daran „wirklich“? Zieht einmaldas Phantasma und die ganze menschliche Zuthat davonab, ihr Nüchternen! Ja, wenn ihr das könntet! Wennihr eure Herkunft, Vergangenheit, Vorschule vergessenkönntet, — eure gesammte Menschheit und Thierheit!Es giebt für uns keine „Wirklichkeit“ — und auch füreuch nicht, ihr Nüchternen —, wir sind einander langenicht so fremd, als ihr meint, und vielleicht ist unserguter Wille, über die Trunkenheit hinauszukommen,ebenso achtbar als euer Glaube, der Trunkenheit über-haupt unfähig zu sein.
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Nur als Schaffende! — Diess hat mir die grössteMühe gemacht und macht mir noch immerfort die grössteMühe: einzusehen, dass unsäglich mehr daran liegt,wie die Dinge heissen, als was sie sind. Der Ruf,Name und Anschein, die Geltung, das übliche Maassund Gewicht eines Dinges — im Ursprünge zu allermeistein Irrthum und eine Willkürlichkeit, den Dingen über-geworfen wie ein Kleid, und seinem Wesen und selbstseiner Haut ganz fremd — ist durch den Glauben daranund sein Fort wachsen von Geschlecht zu Geschlechtdem Dinge allmählich gleichsam an- und eingewachsenund zu seinem Leibe selber geworden: der Schein vonAnbeginn wird zuletzt fast immer zum Wesen undwirkt als Wesen! Was wäre das für ein Narr, der dameinte, es genüge, auf diesen Ursprung und diese Nebel-hülle des Wahns hinzuweisen, um die als wesenhaftgeltende Welt, die sogenannte „Wirklichkeit“, zu ver-nichten! Nur als Schaffende können wir vernichten!— Aber vergessen wir auch diess nicht: es genügt,neue Namen und Schätzungen und Wahrscheinlichkeiten