nach grossen Werken sein: die tiefe Schweigsamkeit derSchwangerschaft kommt nie zu ihnen! Das Ereignissdes Tages jagt sie wie Spreu vor sich her, während siemeinen, das Ereigniss zu jagen, — die armen Schelme! —Wenn man einen Helden auf der Bühne abgeben will,darf man nicht daran denken, Chorus zu machen, ja,man darf nicht einmal wissen, wie man Chorus macht.
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Die Täglich-Abgenützten. — Diesen jungenMännern fehlt es weder an Charakter, noch an Begabung,noch an Fleiss: aber man hat ihnen nie Zeit gelassen, sichselber eine Richtung zu geben, vielmehr sie von Kindes-beinen an gewöhnt, eine Richtung zu empfangen. Damals,als sie reif genug waren, um „in die Wüste geschickt zuwerden“, that man etwas Anderes, — man benutzte sie,man entwendete sie sich selber, man erzog sie zu demtäglichen Abgenutztwerden, man machte ihnen einePflichtenlehre daraus •— und jetzt können sie es nichtmehr entbehren und wollen es nicht anders. Nur darfman diesen armen Zugthieren ihre „Ferien“ nicht ver-sagen — wie man es nennt, cliess Müsse-Ideal einesüberarbeiteten Jahrhunderts: wo man einmal nach
Plerzenslust faulenzen und blödsinnig und kindisch seindarf.
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So wenig als möglich Staat! — Alle politischenund wirthschaftlichen Verhältnisse sind es nicht werth,dass gerade die begabtesten Geister sich mit ihnen be-fassen dürften und müssten: ein solcher Verbrauch desGeistes ist im Grunde schlimmer als ein Nothstand. Essind und bleiben Gebiete der Arbeit für die geringeren