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6 .
Was erhielt mich denn? Immer nur die Schwanger-schaft. Und jedesmal, wenn das Werk geboren war,hieng mein Leben an einem dünnen Faden.
7 -
(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 184; Jenseits, Aph. 66.)
Ich habe eine Neigung, mich bestehlen, ausbeutenzu lassen. Aber als ich merkte, dass alles darauf auswar, mich zu täuschen, gerieth ich in den Egoismus.
(Vgl. oben S. 341, Lieder Zarathustra’s Nr. 36.)
Sobald die Klugheit sagt: „Thue das nicht, es wirddir übel ausgelegt“, habe ich ihr immer entgegengehandelt.
9 -
Es ist mir niemals völlig wohl mit den Menschen.Ich lache zu bald wieder über einen Feind, als dass ersehr viel bei mir 'gutzumachen hätte. Aber ich könnteleicht im Affect tödten.
10.
(Vgl. Wanderer und sein Schatten, Aph. 38.)
Hatte ich je einen Gewissensbiss? — Mein Gedächt-nis schweigt auf diese Anfrage still.
11.
Ich hasse die Biedermännerei viel mehr als die Sünde.
12.
Es soll für mich keinen Menschen geben, vor demich Ekel oder Hass habe.