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Dann verkündet das Weib das Kommen von Adlerund Schlange. Das Zeichen. Allgemeine Flucht. Die Pest.
Dann schrittweise zurück in das furchtbarste Wissen.Die Empörung der Jünger, Fortgehen der Liebsten,Zarathustra sucht sie zu halten. Die Schlange züngeltnach ihm. Er widerruft, Übermaass des Mitleidens, derAdler flieht. Jetzt die Scene des Weibes, an dem wiederdie Pest ausbricht.
„Wie gut du heilst, Heiland.“ Das waren ihre Worte.Denn das Weib liebte Zarathustra.
Sie zog den Arm Zarathustra’s an ihre Brust.
„Ich löse dich von der Kette: stirb!“ —■
„So will ich gerne sterben! Und abermals sterben!Und leben, um also zu sterben.“ Und noch, indem siestarb, lächelte sie: denn sie liebte Zarathustra.
Als Zarathustra diese Worte des Weibes gehört hatte,verhüllte er sein Haupt und stützte sich.
Aus Mitleid tödtet er. Er umarmt den Leichnam.
(Vgl. Theil 2, von grossen Ereignissen.)
Darauf das Schiff und die Erscheinung am Vulcan:„Zarathustra geht zur Hölle? Oder will er nun die Unter-welt erlösen?“ — So verbreitet sich das Gerücht, er seiauch der Böse.
Letze Scene am Vulcan. Volle Seligkeit. Vergessen.Vision des Weibes (oder des Kindes mit dem Spiegel).Die Jünger schauen in das tiefe Grab. (Oder Zarathustraunter Kindern an Tempelresten.)
Die grösste aller Todtenfeiern macht den Schluss.Goldner Sarg in den Vulcan gestürzt.
Nietzsche, Werke II. Abtbeilung BandXII.
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