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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
Entstehung
Seite
262
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Der Einsiedler als Versucher.

Wiederkunft gelehrt:ich vergass das Elend.Sein Mitleid nimmt zu. Er sieht, dass die Lehre nichtzu ertragen ist. Höhepunkt: der heilige Mord. Er er-findet die Lehre vom Übermenschen.

Heimkehr: Einkehr beim Einsiedler:Was lehrestdu nicht die Härte und den Hass gegen das Kleine?

Zarathustra:Das lehre du! Ich bin das nicht mehr!So war ich, als ich zu den Menschen kam. Ich bin zuarm dazu geworden, ich gab alles fort, auch meine Härte.

So denken die Einsiedler:Ich beschwöre dich beiden zuckenden Lippen und der Furche der Qual auf derStirn, bei dem Lächeln der Sterbenden er weint.Soliebe Gott.

Zarathustra:Gott ist todt: und es ist an der Zeit,dass der Übermensch lebt.

Einsam, gottlos, furchtbar, fürchterlich sollZarathustra dem Einsiedler erscheinen: der raubendeLöwe, der Wahn und Willkür im Heiligsten findet.

Der Trost des Heiligen empört Zarathustra, er er-kennt, woher die Schwäche.Wohlan! noch ein Mal!

Der Heilige:Du willst das alles noch einmal? alldie Marter u. s. w. und geht.

Darauf beschwört Zarathustra den schwersten Ge-danken. (Geht ab schwarz wie die Nacht.)

Habe ich Zeit, auf meine Thiere zu warten? Wennes meine Thiere sind, so werden sie mich zu findenwissen. Zarathustras Schweigen.

Bei dem Einsiedler sucht ihr Worte der letzten Ruhe,die letzte Ruhe der tiefen Welt, ach ist sie einesEinsiedlers Höhe?