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2 1 .
(Vgl. Jenseits von Gut und Böse, Apli. 225.)
Was ist es, das den Dingen Sinn, Werth, Bedeutungverlieh? Das schaffende Herz, welches begehrte und ausBegehren schuf. Es schuf Lust und Wehe. Es wolltesich auch mit dem Wehe sättigen. Wir müssen allesLeiden, das gelitten worden ist, von Menschen undThieren,auf uns nehmen und bejahen, und ein Ziel haben, indem es Vernunft erhält.
22.
Zarathustra will keine Vergangenheit der Menschheitverlieren, alles in den Guss werfen.
23-
(Vgl. Jenseits, Aph. 21 ij Genealogie der Moral, Abhdlg. 2, Abschn. 25.)
Ich sehe etwas Furchtbares voraus. Chaos amnächsten, alles Fluss.
1) Nichts, was an sich Werth hat, nichts, was befiehlt„du sollst“.
2) Wir müssen das Schaffen dem Anblick dieser Ver-nichtung entgegenstellen.
3) Diesen wandelnden Zielen müssen wir ein Ziel ent-gegenstellen, — es schaffen.
4) Als Stoff haben wir alles Einverleibte, darin sind wirnicht frei. Diesen Stoff fassen, begreifen (durchWissenschaft).
5) Den Übermenschen schaffen, nachdem wir dieganze Natur auf uns hin gedacht, denkbar gemachthaben.
6) Wie können wir etwas uns ganz Verwandtes lieben:wir lieben am besten ein erdachtes Wesen. Gegenein Weib und ein Kind braucht die Liebe nichtbefohlen zu werden. Vortheil des Übermenschen.