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{Vgl. Genealogie der Moral, Abhdlg. 1, Abschn. 12.)
Ich will das Leben nicht wieder. Wie hab ich’sertragen? Schaffend. Was macht mich den Anblick aus-halten? Der Blick auf den "Übermenschen, der das Lebenbejaht. Ich habe versucht, es selber zu bejahen — Ach!
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(Vgl. Tlieil 2, auf den glückseligen Inseln.)
Die Nicht-That, das Gehen-Lassen, das Nicht-Schaffen, das Nicht-Zerstören, — das ist meinBöses. Der Erkennende als der Nicht-Begehrende auch.
10.
Ein Trieb der Selbst-Zerstörung: nach Erkennt-nissen greifen, die einem allen Halt und alle Kraftrauben.
11.
(Vgl. Jenseits von Gut und Böse, Aph. 211.)
Erkennen ist ein Begehren und Durst: Erkennen istein Zeugen. Liebe zum Leiblichen und zur Welt ist dieFolge des Erkennens als eines Willens. Als ein Schaffenist alles Erkennen ein Nicht-Erkennen. Das Durch-schauen wäre der Tod, der Ekel, das Böse. Es giebtgar keine Form des Erkennens, als die des Erst-Schaffens.Subject sein. —
Die grösste Gefahr ist der Glaube an das Wissenund Erkanntsein (also an Gott), das heisst an das Endedes Schaffens. Dies ist die grosse Müdigkeit. „Es istnichts“.
Alles Erkennen hat als Schaffen kein Ende. JedemMenschen müsste eine Erklärung der Welt entsprechen,