Erkennen und Schaffen.
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(Vgl. Bd. IX, Nachträge zur Geburt der Tragödie: die Tragödieu. die Freigeister.)
Hinter meiner ersten Periode grinst das Gesichtdes Jesuitismus, ich meine: das bewusste Festhalten ander Illusion und zwangsweise Einverleibung derselbenals Basis der Cultur. Oder aber: Buddhismus undVerlangen in’s Nichts. (Der Schopenhauerische Wider-spruch zwischen Theorie und Praxis unhaltbar.) Derersten Gefahr ist Wagner erlegen.
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Um mir Freiheit von den alten Idealen zu schaffen,wandte ich mich mit Wohlwollen hin nach den entgegen-gesetzten Idealen: ich suchte das Beste auch andieser Zeit heraus.
Mir die ganze Immoralität des Künstlers in Hin-sicht auf meinen Stoff (Menschheit) zu erobern: das wardie Arbeit meiner letzten Jahre.
Die geistige Freiheit und Freudigkeit mir zuerobern, um schaffen zu können und nicht durch fremdeIdeale tyrannisirt zu werden. (Im Grunde kommt wenigdarauf an, wovon ich mich loszumachen hatte: Genie,der Heilige, die Metaphysik, alle bisherigen Ideale, diehöchste Moralität.)
Meine Lieblings-Form der Losmachung aber wardie künstlerische: das heisst, ich entwarf ein Bild dessen,was mich bis dahin gefesselt hatte: so Schopenhauer,Wagner, die Griechen, — zugleich ein Tribut derDankbarkeit.