4. Allerlei Gedanken und Zwischenspiele.
(Vgl, Fröhliche Wissenschaft, Aph. 152—275.)
7 °.
Ein Mensch, der ohne alle Liebe und Theilnahmean andern ist, ist in meinen Augen einer, der nicht er-werben will, sich einen Genuss verbietet oder der Klug-heit ermangelt, es fehlt ihm an Abwechslung, ein armerMensch.
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Wir verachten den Besitzlosen, — darum auch den,der sich selber nicht beherrschen kann, der sich selbernicht besitzt. Er ist, nach unsrer Empfindung, nicht alsEgoist verächtlich, sondern als Wetterfahne von Impulsenund Mangel an Selbst.
72.
(Vgl. Zarathustra, Theil 3, vom Geist der Schwere, Abschn. 2.)
Ich dachte mir das mir fürchterlichste Leben aus:das eines Höflings Anwalts Zolleinnehmers RegistratorsCassenbeamten Königs Krämers Hausdieners und allerjener, deren Überschuss an Leistung im Warten besteht,— Warten, bis jemand kommt und spricht, — während esnicht möglich ist, sich inzwischen besser zu beschäftigen(„es geht wider die Pflicht“). Nun bemerke ich, dass dieallermeisten überhaupt beschäftigten Menschen in den