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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
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146.

(Vgl. Bd. XI, Sorrentiner Papiere, Aph. 54.)

Wenn ein Forscher zu ungemeinen Resultaten kommt(wie Mayer), so ist dies noch kein Beweis für ungemeineKraft: zufällig wurde sein Talent an dem Punkte thätig,wo die Entdeckung vorbereitet war. Hätte ein ZufallMayern zum Philologen gemacht, er hätte mit demgleichen Scharfsinn Namhaftes geleistet, aber nichts, des-wegen er zumGenie ausposaunt würde. Nicht dieResultate beweisen den grossen Erkennenden: auch nichteinmal die Methode, indem über diese zu jeder Zeit ver-schiedene Lehren und Ansprüche existiren. Sondern dieMenge, namentlich des Ungleichartigen, das Beherrschengrosser Massen und das Unificiren, das mit neuem AugeAnsehn des Alten u. s. w.

147 -

(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 360.)

Tiefster Irrthum in der Beurtheilung der Men-schen: wir schätzen sie ab nach ihren Wirkungen, mitdem Maasse effecttis regnat causam. Aber der Menschübt nur Reize auf andre Menschen aus, es kommt dar-auf an, was in andern Menschen vorhanden ist, dassdas Pulver explodirt oder dass der Reiz fast nichts aus-macht. Wer würde ein Streichholz darnach abschätzen,dass es in seiner Nachwirkung eine Stadt zerstörte! Somachen wir es aber! Die Wirkungen beweisen, welcheElemente in den andern Menschen der Zeit da waren,dass er einen Reiz ausübte: und mit welchen Mitteln undmit was für eigentlichen Absichten, muss man nochfragen! Es ist Teleologie, zu glauben, dass der Grosseeben den vorhandenen zur Explosion bereiten Eie-