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(Vgl. Morgenröthe, Aph. 44g; Fröhliche Wissenschaft, Aph. 311.)
Das „doppelte Gelächter“ (Epiktet), wenn er eine er-habenere Position, als er ertragen konnte, einnimmt undwieder verlässt. Ach, auch dies wollen wir ertragen, jawir wollen zum Scheine zurückkehren und unsern Mit-menschen zu ihrem Leben Muth machen, dadurch dasswir ihnen Gelegenheit geben, doppelt über uns zulachen. — Wir wollen unser Ziel auf Umwegen erreichenund, indem wir uns den andern nähern, sie täuschen, umihretwillen. ■— Die geradlinigen Wege, zum BeispielChristus, Napoleon, setzen Verachtung der Menschenvoraus, wie weit auch die Liebe Christi zu den Menschengieng (denn die gnädige Liebe Christi ist doch fern davon,ein Sünder sein zu wollen um der Sünder willen).
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(Vgl. oben S. 241, Aph. 149; S. 255, Aph. 180.)
Unsre Musterbilder sind construirt nach dem, wasuns an uns das meiste Vergnügen machen würde, wennwir es erreichten, und was wflr anderseits für mög-lich (im Bereich unsrer Kräfte und unsrer Lage) halten,zu erreichen. Ein Überblick über unsre Lustempfin-dungen und über unsre Kraft und den Process nebstBedingungen ist die Voraussetzung, — eine hohe Leistungdes Intellects: meistens wird es eine Verzeichnungsein müssen! Deshalb lassen sich die meisten ein Muster-bild geben: und den Zwang dazu, es nachzubilden(„Pflicht“, eine Art geglaubter Kraft, anstatt einer er-kannten). Das Verfehlen seines Bildes und die Verfehlungder Nachbildung macht viele schwere Unzufriedenheit,—diese Malerei hat auch selten Meister. Man zeichnet sein