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Respect erhalten, — deshalb die englische Bigotterie,als die des kaufmännischen Geistes.
366.
Wir sind in das Zeitalter der diplomatischenKunstfertigkeit eingetreten. Niemand glaubt mehr anein Versprechen, an eine gründliche Untersuchung vonNothständen, an dauerhafte unveränderte Lage von Macht-verhältnissen, man improvisirt und arbeitet mit verstellterBegünstigung bald dieser, bald jener Meinung und Partei.Der Zweck heiligt die unheiligen Mittel nicht mehr, aberman vergisst sehr schnell.
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Wir Fliegen von einem Tage wollen nicht allzu-gefährlich und ängstlich mit unsern Gedanken thun; mankann ja mit ihnen nicht mehr die Seele eines andern inewige Gefahr bringen, — was das Mittelalter glaubte.Das Princip der Gedanken- und Pressfreiheit ruht aufdem Unglauben an die Unsterblichkeit.
368.
Wenn nicht das alte jus talio?tis noch fortwirkte, sowürde man gewiss nicht gerade den Mörder hinrichten,sondern nach dem Satze, dass die Ehre mehr werth istals das Leben, viel eher den Ehrenräuber, den Ver-leumder. Ebenso ist schmerzhafte Verstümmelung undÄhnliches ein viel schwereres Leiden als das Sterben,folglich wäre der Grausame eher hinzurichten als derMörder, insgleichen der gewissenlose Arzt, Hebamme u. s. w.Endlich, insofern der Urheber vieler Tode unheilvoller istals der Mörder, so müssten alle Fürsten, Minister, Volks-redner und Zeitungsschreiber, durch welche ein Kriegerregt und befürwortet worden ist, hingerichtet werden;
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