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Ein Mittagsläuten vom Dorfthurm, bei dem Frömmig-keit und Hunger zugleich wachwerden.
46.
Zur Zeit der lauen Februarwinde, wenn die kleinenübereisten Gewässer unter den Füssen der Kinder knistern.
47 -
Jene sonnigen langmüthigen Octobertage, an denenunser gemässigtes Klima zu seiner Seligkeit und Füllekommt.
48.
In der sommerlichen Nachmittagsstille, wenn dieWanduhr vernehmlicher spricht und die fernen Thurm-glocken einen tieferen Klang haben.
49.
Jene fahle Gesichtsfarbe des Hochthals, wenn eseben vom Winter zu genesen beginnt und der Schneeabgethaut ist.
5 °-
Jetzt liegt alles so hell, so stille da: ist dies die Stilledes Lebensmüden, die Helle des Weisen? Man weiss esnicht. Der Wind läuft inzwischen an den Berghaldenhin und bläst die Spätsommerweise: bald schweigt erwieder ganz: das Gesicht der Natur macht ihm bange?Das verblichene regungslose? Man weiss es nicht; es istalles ungewiss wie die ersten Träume eines Wanderers,der den ganzen Tag gegangen ist.