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9 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 1 (1896) Schriften und Entwürfe 1869 bis 1872 : Homer und die classische Philologie; Nachträge und Vorarbeiten zur Geburt der Tragödie; Empedokles; Homer als Wettkämpfer; Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten; Bayreuther Horizontbetrachtungen; Das Verhältnis der Schopenhauerischen Philosophie zu einer deutschen Cultur
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Text der §§ i4 und 78 derGeburt der Tragödie alsVorlage gedient. Die Niederschriften der ersten ConceptionstufezurTragödie und die Freigeister sind zum grösstenTheil gedruckt (S. 6385 fr.); ausgefallen sind die meisten derGedanken zu den Capiteln 9 15, die denen des ausgeführtenBuchs entsprechen. Von den ungedruckt gebliebenen Theilender ursprünglichen Disposition derGeburt der Tragödie selbstist alles Aphorismatische, ebenso wie die aphoristischen Gedankenzu den vorhergehenden Plänen, nach der Niederschrift der erstenConceptionstufe gedruckt, der Abschnitt über die Voraussetzungendes tragischen Kunstwerks (S. 90122) und die fortlaufendenAusführungen auf Seite 128144, 157161 grösstentheils nachder ersten zusammenhängenden Textniederschrift. Ein Theilder auf Seite 93111 und 128139 entwickelten Gedankenist ausserdem noch in einer fragmentarischen Reinschrift erhalten,die aus dem Januar 1871 stammt. Der Hauptinhalt der Ab-schnitte 26 derVoraussetzungen des tragischen Kunst-werks (S. 94 ff.) ist unter dem Titel:der griechische Staat,stilistisch umgeändert, als zweite denFünf Vorreden zu un-geschriebenen, nicht zu schreibenden Büchern eingereiht, dieNietzsche Weihnachten 1872 einer Freundin widmete. DiesesStück ist zuerst in derZukunft (30. März 1895) veröffentlichtworden. Das am 22. Februar 1871 in Lugano in der Rein-schrift abgeschlossene ausführliche Vorwort an Richard Wagner(S. 27 ff.) ist gedruckt nach einer Abschrift, die Nietzsche für seinenFreund Freiherrn C. v. G. gemacht hat. Eine Stelle dieses Vorworts(S. 29) ist später in den dritten Vortrag über dieZukunftunserer Bildungsanstalten übergegangen (S. 282), die Schluss-partien (S. 33), in dieGeburt der Tragödie selbst (Band I,S. 129). Die Anordnung der einzelnen Gedanken innerhalbder von Nietzsche selbst aufgestellten Dispositionen und dieReihenfolge in den aphoristischen Partien rührt vom Heraus-geber her.