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9 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 1 (1896) Schriften und Entwürfe 1869 bis 1872 : Homer und die classische Philologie; Nachträge und Vorarbeiten zur Geburt der Tragödie; Empedokles; Homer als Wettkämpfer; Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten; Bayreuther Horizontbetrachtungen; Das Verhältnis der Schopenhauerischen Philosophie zu einer deutschen Cultur
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vention. Plautus, neuere attische Komödie. Die festenMasken in der Komödie.

Die Kunst hat bei uns die romanische Geltung undnicht einmal.

2.

Hauptsatz: Es giebt keine deutsche Bildung,weil es noch keinen deutschen Kunststil giebt. Un-geheures Ringen Schillers und Goethes zu einem deut-schen Stile zu kommen. Goethe und das Schauspielwesen.Die Naturvvahrheit und das Pathologische war zu mächtig.Sie haben es zu keiner Form gebracht. Sie lernen vomAuslande, bei den Griechen. Kosmopolitische Tendenznothwendig. Fortsetzung der Reformationsarbeit. Diekosmopolitische Tendenz Schiller-Goethes entsprechendder mittelalterlichen orientalischen Tendenz.

Fortsetzung der Reformation:

Gelehrsamkeit und gelehrtes Wissen, dass Kunst war.(Selbst das Trinklied der Deutschen ist gelehrt.)Entdeckung des Volksliedes, Shakespeare,|instinctiv, regel-Hamann, Faust. J los, ungelehrt.

Einfache Schönheit der Plastik.

Strenge Nothwendigkeit imDrama.

Experimentiren, das Drama zu finden, kosmopolitischeeine Litteratur zu schaffen. J Nachahmung.

vorbildliche Wirkungender Alten, Beseitigung derfranzösischen Regeln.

4 -

Romantiker: theils natürliche Reaction gegen dengebildeten Kosmopolitismus, theils Reaction der Musikgegen eine kalte Plastik, theils Erweiterung des kosmo-