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Ausschnitts der glitzernde Rhein selbst, die Insel Nonnen-wörth im Arme haltend, bildete. Dies war unsere, durchgemeinsame Träume und Pläne geweihte Stätte, zu derwir uns in späterer Abendstunde zurückziehn wollten, jasogar mussten, falls wir im Sinne unseres Gesetzes denTag beschliessen mochten.
Seitwärts davon, auf jenem kleinen unebenen Plateau,stand unweit ein mächtiger Stumpf einer Eiche, einsamsich von der sonst bäum- und strauchlosen Fläche undden niedrigen wellenartigen Erhöhungen abhebend. Andiesem Stumpf hatten wir einst, mit vereinter Kraft, eindeutliches Pentagramm eingeschnitten, das in Wetterund Sturm der letzten Jahre noch mehr aufgeborstenwar und eine willkommne Zielscheibe für unsere Pistolen-künste darbot. Es war bereits eine spätere Nachmittags-stunde, als wir auf unserem Schiessplatz anlangten, undvon unserem Eichenstumpf aus lehnte sich ein breiterund zugespitzter Schatten über die dürftige Haide hin.Es war sehr still: durch die höheren Bäume zu unserenFüssen waren wir verhindert, nach dem Rhein zu in dieTiefe zu sehen. Um so erschütternder klang in dieseEinsamkeit bald der widerhallende scharfe Laut unsererPistolenschüsse — und eben hatte ich die zweite Kugelnach dem Pentagramm ausgeschickt, als ich mich heftigam Arme gefasst fühlte und zugleich auch meinenFreund in einer ähnlichen Weise im Laden unter-brochen sah.
Als ich mich rasch umwendete, blickte ich in daserzürnte Gesicht eines alten Mannes, während ich zu-gleich fühlte, wie ein kräftiger Hund an meinem Rückenemporsprang. Ehe wir — nämlich ich und mein eben-falls durch einen zweiten, etwas jüngeren Mann gestörterKamerad — uns zu irgend einem Worte der Verwun-