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Vierter Act: Die zwei Mörder, die die Leiche
fortschaffen. Böse Vernichtungslust des Empedoklesräthselhaft kundgegeben. Proclamation des Empedoklesüber das Abendfest. Taumel des Volles, das sicher durchdas Erscheinen des Gottes ist. Die greise Mutter undKorinna. Höchste Beruhigung. — Im Haus der Korinna:Empedokles kommt finster zurück.
Fünfter Act: Empedokles unter den Schülern.Nachtfeier. Mystische Mitleidrede. Vernichtung des Da-seinstriebes, Tod des Pan. Flucht des Volks.
Zwei Lavaströme, sie können nicht entrinnen. Empe-dokles und Korinna. Empedokles fühlt sich als Mörder,unendlicher Strafe werth, er hofft eine Wiedergeburt desSühnetodes. Dies treibt ihn in den Ätna. Er willKorinna retten. Ein Thier kommt zu ihm. Korinnastirbt mit ihm. „Flieht Dionysus vor Ariadne?“
Entwurf der Anfangsscenen des ersten Acts.
Vor dem Hauptthore von Katania liegt ein Land-haus, im Besitz von zwei Frauen, der greisen und edelenLesbia und ihrer Tochter Korinna. Es graut soeben derMorgen eines Frühlingstages: da hört man das Thor desLandhauses sich öffnen und eine gedämpfte Stimme denNamen „Leonidas“ rufen. Sofort kommt um die Mauerherum ein greiser Sklave, während das Thor völlig auf-gemacht wird und aus ihm Charmides tritt.
Charmides: „Wo weilst du? Ich komme, dichin der Nachtwache abzulösen. Deine Stunde ist schonvorüber.“
Leonidas: „Wenn du noch müde bist, so schlaf weiter.Ich kann nicht mehr schlafen. Eine seltsame Nacht. Ichwar eben auf dem kleinen Hügel am Hause und sah nach