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Empedokles hielt sie zurück und entdeckt seine Liebezu ihr. Sie giebt nach, der Sterbende spricht, Empedoklesentsetzt sich vor der ihm offenbarten Natur.
Dritter Act: Er beschliesst bei einer Leichenfeierdas Volk zu vernichten, um es von der Qual zu befrein.Die Überlebenden von der Pest sind ihm noch be-mitleidenswerther. — Bei dem Pantempel. „Der grossePan ist todt!“ Das Volk, um den Krater versammelt:er wird wahnsinnig und verkündet vor seinem Ver-schwinden die Wahrheit der Wiedergeburt. Ein Freundstirbt mit ihm.
Späterer Entwurf.
(Frühjahr 1871.)
Aus einem apollinischen Gott wird ein todessüchtigerMensch.
Aus der Stärke seiner pessimistischen Erkenntnisswird er böse.
Im hervorbrechenden Übermass des Mitleids erträgter das Dasein nicht mehr.
Er kann die Stadt nicht heilen, weil sie von dergriechischen Art abgefallen ist. Er will sie radical heilen,nämlich vernichten, hier aber rettet sie ihre griechische Art.
In seiner Göttlichkeit will er helfen. Als mitleidigerMensch will er vernichten. Als Dämon vernichtet ersich selbst.
Immer leidenschaftlicher wird Empedokles.
Er ist frei von Furcht und Mitleid, bis zur That derHeldin.
Griechisches Erinnerungsfest. Zeichen des Verfalls.Ausbruch der Pest. Der Homerrhapsode. Empedokleserscheint als Gott, um zu heilen.